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Astrologie

Astrologie

Wer nachts zum Himmel schaut, wird sich kaum der faszinierenden Harmonie, die unser Kosmos ausstrahlt, entziehen können. So geht es den Menschen auf unsere Erde schon seit Jahrtausenden. Sie blickten nach den Sternen und spürten, dass die Vorgänge am Himmel auch einen Einfluss auf ihr Leben haben könnten. In den alten Kulturen längst vergangener Tage war man sich sicher, dass der Kosmos in sich selbst eine Harmonie bildet. Dazu gehören die Sterne, Monde, unsere Erde und auch die Menschen, Tiere und Pflanzen. Alles hängt zusammen und ist voneinander abhängig. Sich in diese Harmonie einzufügen, sahen die alten Kulturen als den Sinn des Lebens an.

Aus diesem Grund waren Astronomie und Astrologie im Altertum eng miteinander verbunden und gingen auch ineinander über. Erst das Aufkommen der Naturwissenschaften im 17. Jahrhundert schuf eine Trennung zwischen den beiden Quasi-Geschwistern. Während die Astronomie sich mit der Berechnung von Bahnen der Planeten und Umläufen der Monde beschäftigte, untersuchte die Astrologie den Einfluss der Himmelskörper auf die Erde und die Menschen. Berechnungen kann man nachweisen, Einflüsse und Auswirkungen dagegen sehr schwer. So kam es, dass die Astronomie zu einer sogenannten ernsten Wissenschaft wurde, während die Astrologie zur Pseudowissenschaft degradiert wurde. Aus den einstigen Gefährten wurden, durch moderne rationale Denkansätze, im Laufe der Zeit unvereinbarte Gegensätze.

Das Wort Astrologie hat seinen Ursprung wahrscheinlich im griechischen. Astron bedeutet Stern und Logos entspricht der Kunde oder der Wissenschaft. Heute benutzt man gern die Verkürzung Astro als Wort oder Vorsilbe für alles, was mit den Einflüssen der Sterne und Planeten zu tun hat. Im ursprünglichen Wortsinn bedeutet Astrologie nach der griechischen Übersetzung also Sternenkunde. Sie betrachtet das Verhältnis von den Himmelskörpern, ihren Bewegungen und deren Wirkung auf die Erde und speziell die Menschen. Hintergrund der Nachforschungen ist das Wissen um die harmonischen Zusammenhänge im Universum. Wenn man von den Beziehungen zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos spricht, dann ist nichts anderen gemeint als: wie im Großen, so auch im Kleinen. Die Astrologie betrachtet den Menschen als Teil des Kosmos. Er ist Bestandteil der Natur und unterliegt denselben Gesetzen wie diese. Das Geschehen am Himmel und auf der Erde ist eng miteinander verknüpft.